K ü n s t l e r l i s t e

                        - Bässe -

Hagen Erkrath

Hagen Erkrath - Basso cantante;

Jahrgang 1964 - ein Basso cantante, mit einer schön timbrierten Stimme, der immer erfolgreicher in das Wagner-Fach hineinwächst. Er sang beispielsweise in „ Cosi fan tutte „ von Wolfgang Amadeus Mozart einen sehr guten Don Alfonso in Chemnitz und gastierte mit großem Erfolg als Hunding in Richard Wagners „ Die Walküre „ in Belgrad mit den dortigen Philharmonikern. Zurzeit ist er in Dresden an den Landesbühnen Sachsen als erster seriöser Bass engagiert, wo er bereits sehr erfolgreich als Stadinger in„ Der Waffenschmied „ von Albert Lortzing, sowie als Mephisto in „ Faust „ von Louis Spohr und als Sarastro in Mozarts „ Die Zauberflöte „ war. Zuletzt gastierte er mit großem Erfolg an der Komischen Oper Berlin.

 

Gabor Geza

Geza Gabor - seriöser Bass;

Jahrgang 1972 - ein ausgezeichneter Bass der Staatsoper Budapest, der vom Sarastro aus Mozarts „ Die Zauberflöte „ den Rocco aus „Fidelio „ von Ludwig van Beethoven, über das italienische Fach, hier besonders die großen Partien von Giuseppe Verdi, wie den Procida aus „ Les Vepres Siciliennes„ oder aus „ Norma „ von Vincenzo Bellini den Oroveso, bis zum Ochs aus „ Der Rosenkavalier „ von Richard Strauss, trotz seiner relativen Jugend, an diesem Haus äußerst erfolgreich ist.   

 

Taras Konoshchenko

Taras Konoshchenko - seriöser- bis schwerer Spielbass;

Jahrgang 1973 - ein dunkler, stimmgewaltiger Bass, der vom Osmin aus Mozarts „ Die Entführung aus dem Serail „ bis zum Gurnemanz des „Parsifal „ von Wagner, über ein beträchtliches Repertoire verfügt. Er sang am Festspielhaus Baden Baden, der Deutschen Oper Berlin, dem Opernhaus Bonn, dem Nationaltheater Mannheim, der Staatsoper München und verschiedenen Opernhäusern des Auslandes. Momentan singt er wieder einmal an der Oper Kiew und singt am Theater Dortmund zurzeit in „ Rusalka „ von Antonin Dvorak den Wassermann, sowie in „Lucia di Lammermoor „ von Gaetano Donizetti den Raimund Bidibend.

                        - Baritone -

Torsten Frisch

Torsten Frisch - Kavalier- bis dramatischer Bariton;

Jahrgang 1963 - der als Kavalierbariton, mit seiner angenehmen und klangvollen Stimme,  vor allem als Onegin in „ Eugen Onegin „ von Pjotr IljitschTschaikowski am Staatstheater am Gärtnerplatz München große Erfolge erzielen konnte und seit einiger Zeit immer mehr in das dramatische Fach hineinwächst, in welchem er in Dresden, Leipzig, Wien, hier besonders auch erfolgreich im Konzert – Ludwig van Beethoven IX. Sinfonie im Großen Musikvereinssaal – sehr reüssieren konnte.

 

Thomas Gazheli

Thomas Gazheli - schwerer Charakter- bis Heldenbariton;

Jahrgang 1974 - ein Heldenbariton von außergewöhnlicher Qualität, in Stimme und Darstellung gleichermaßen überzeugend, der besonders als Telramund  in „ Lohengrin „ von Wagner im Teatro Massimo Palermo, oder in Wagners „ Der Ring des Nibelungen „ als Alberich, sowie als Amfortas in Wagners„ Parsifal „ beides zu den Tiroler Festspielen, aber ebenso im italienischen Charakterfach eines Macbeth der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi, oder eines Jago aus Verdis „ Otello „ überragende Erfolge feiern konnte. Gastspiele an der Staatsoper Hamburg, der Staatsoper München, Luxemburg und Verona, dem Theater an der Wien, sowie kürzlich La Scala Milano, runden das Erfolgsbild ab.

 

Kai Günther

Kai Günther - italienischer Charakterbariton.

Jahrgang 1961 - ein dramatischer Bariton, der nie den Belcanto vermissen lässt und hier besonders im italienischen Fach eines Rigoletto in Verdis gleichnamiger Oper, als Renato im „ Un Ballo in Maschera„ von Verdi, sowie als Jago in Verdis „ Otello „ reüssierte, aber auch als Scarpia in „ Tosca „ von Giacomo Puccini, oder Gerard in „ Andrea Chenier „ von Umberto Giordano, bis hin zum Holländer aus Wagners „ Der fliegende Holländer „ sehr erfolgreich war. Er sang u. a. am Staatstheater Braunschweig und am Nationaltheater Mannheim. Kai Günther wurde unlängst von der Fachpresse als bester Sänger von NRW gekürt.

 

Michael C. Havlicek

Michael C. Havlicek - lyrischer Bariton.                      Jahrgang 1983 - ein lyrischer Bariton, jung und von guter Erscheinung, mit einer sehr angenehmen, klangschönen Stimme. Er war erfolgreich in den Mozart-Opern „ Die Hochzeit desFigaro „ als Graf Almaviva, in „ Cosi fan tutte „ als Guglielmo und in „ Die Zauberflöte „ als Papageno. Er sang bislang an den Stadttheatern Baden bei Wien und St.Pölten, sowie zum Musik-Festival Steyr, hier den Morales in „ Carmen „ von Georges Bizet und mehrmals zu den Opern-Festspielen St. Margarethen, hier zuletzt sehr erfolgreich den Papageno in Mozarts „ Die Zauberflöte „. Gastspiele führten ihn nach Argentinien, Japan, Südafrika und in die USA. Vor wenigen Tagen gab er sein erfolgreiches Debüt an der Volksoper Wien, als Graf Gustav von Pottenstein in „ Das Land des Lächelns „ von Franz Lehàr.  

                        - Tenöre -

Michael Baba

Michael Baba - jugendlicher Heldentenor;

Jahrgang 1965 - ein jugendlicher Heldentenor, der durch seine voluminöse Stimme, seinem dunklen und warmen Timbre, an den Opernhäusern Kassel, Leipzig, München, den Tiroler Festspielen, der Wiener Volksoper etc. mit Partien wie dem Florestan aus Beethovens „ Fidelio „ dem Max aus „ Der Freischütz „ von Carl Maria von Weber, dem Siegmund in Wagners „ Die Walküre „ und dem Parsifal in Wagners gleichnamigem Werk äußerst erfolgreich war und dadurch bereits die Aufmerksamkeit der Bayreuther Festspielleitung, oder die der Wiener Staatsoper auf sich lenkte.                  

 

Sveinn Dua Hjörleifsson

Sven Hjörleifsson - lyrischer Tenor;

Jahrgang 1984 - ein noch junger lyrischer Tenor, der im Studio der Isländischen Staatsoper den Ferrando in „ Cosi fan tutte „ von Mozart sang und in der Oper Dartington als Lenski in Tschaikowskis „ Eugen Onegin „ erfolgreich war. Weitere Partien sind aus den Mozart-Opern „ Die Entführung aus dem Serail „ der Belmonte und aus „ Don Giovanni „ ein sehr schöner Don Ottavio. Auf Grund seiner schönen Stimme, seinem angenehmen Timbre  kann man ihn als einen erfolgreichen lyrischen Tenor bezeichnen.

 

Hauke Möller

Hauke Möller - lyrischer- bis Charaktertenor;

Jahrgang 1977 - ein interessanter und vielseitiger Tenor, von klangvoller Eigenart. Er singt aus den Mozart Opern „ Le Nozze di Figaro „ den Basilio und den Tamino aus  „ Die Zauberflöte „ bis hin zum Froh in Wagners „ DasRheingold „. Sehr erfolgreich war er als Flamand in „ Capriccio „ von R. Strauss beim Edinburgh Festival. Außerdem sang er an der Oper der Stadt Köln ein umfangreiches Repertoire, sowie an der Staatsoper Hamburg und dem Nationaltheater Mannheim. Momentan singt er mit großem Erfolg den 1. Fremden in „ Der Vetter aus Dingsda „ von Eduard Künneke im Opernhaus Chemnitz und wird anlässlich der Eröffnung des neuen Berliner Festival am Wannsee im Sommer 2011 den Tamino in Mozarts „ Die Zauberflöte „ singen.

 

Wolfgang Schwaninger

Wolfgang Schwaninger - jugendlicher- bis schwerer Heldentenor.  

Jahrgang 1966 - ein ungemein vielseitiger Tenor, der sich kontinuierlich vom lyrischen- über den Spinto- zum Heldentenor entwickelte, ohne die Klangschönheit seiner Stimme verloren zu haben, da er nie forciert, sein Stimmvolumen wachsen ließ.

Sang er noch am Staatstheater am Gärtnerplatz München das lyrische Fach, wie beispielsweise den Tamino „ Die Zauberflöte „ von Mozart, so singt er heute u. a. den Florestan „ Fidelio „ von Beethoven, den Max im „ DerFreischütz „ von Weber, bis hin zu Wagner-Partien, wie beispielsweise den Walther von Stolzing in „ Die Meistersinger von Nürnberg „. Das Staatstheater Darmstadt, die Staatsoper Dresden, die Oper Leipzig, die Tiroler Festspiele, sowie das Theater für Niedersachsen Hildesheim, in welchem er zuletzt gerade als jener Walther von Stolzing reüssierte und u. a. damit ebenfalls  die Bayreuther Festspielleitung auf sich aufmerksam machen konnte, waren wichtige Stationen seiner Entwicklung.  

 

                           - Alt -

Patrizia Scivoletto

Patrizia Scivoletto - lyrischer- bis dramatischer Alt.

Jahrgang 1975 - ein ungewöhnlich schön klingender Alt.

Maestro Zubin Metha hat sie für seine „ Walküre „ von Wagner am Maggio Musicale Fiorentino engagiert. Als nächstes wird sie die Azucena in Verdis „ Der Troubadour„ singen. In Vorbereitung sind die Brangäne in „ Tristan und Isolde „ von Wagner und die Amneris aus  Verdis „ Aida „ die sie bereits im Juli 2010 in Milano im Castello Sforzesco sang. Sehr gut ist sie u. a. in den Opern „ Adriana Lecouvreur „von Francesco Cilea als Principessa, oder als Charlotte in „ Werther „ von Massenet. Sie sang auch in Lucca Giovanni Pergolesis „ Stabat Mater „. Erst kürzlich gastierte sie im Chongdong Theater in Seoul wiederum sehr erfolgreich als Amneris in „ Aida „ von Verdi.    

                         - Mezzosopran -

Christa Ratzenböck

Christa Ratzenböck - lyrischer- bis dramatischer Mezzo.

Jahrgang 1972 - ein renommierter Mezzosopran, von sängerischen Qualitäten und einer starken darstellerischen Präsenz. Bei aller Vielseitigkeit - sie errang einen sensationellen Erfolg mit der Henriette in der  Jacques Offenbach-Operette „ Die Großherzogin von Gerolstein„ - sang sie besonders erfolgreich den Idamantes in „ Idomeneo „ von Mozart, sowie den Komponisten in  „ Ariadne auf Naxos „ von R. Strauss. Auch als Konzertsängerin ist sie sehr erfolgreich. Zurzeit erarbeitet sie sich Partien wie: die Venus in „Tannhäuser „ von Wagner, die Judith in „ Herzog Blaubarts Burg „ von Bela Bartok, sowie die Santuzza in „ Cavalleria Rusticana „ von Pietro Mascagni. Nach dem Studio des Opernhaus Zürich, sang sie in Basel, Bilbao, der DO am Rhein in Düsseldorf, dem Landestheater Linz, der Neuen Oper Wien, dem Theater an der Wien und der Wiener Kammeroper,  beim Opern-Festival Jennersdorf und dem Lehar Festival Bad Ischl.

 

                        - Soprane -

Anne Bredow

Anne Bredow - jugendlich-dramatischer Sopran mit Koloratur:

Jahrgang 1978 - ein junger, jugendlich-dramatischer Sopran mit Koloraturfähigkeiten, welches ihr die Möglichkeiten gibt, eine Agathe in „Der Freischütz „ von Weber zu singen und ebenfalls eine Konstanze in „ DieEntführung aus dem Serail „ von Mozart.

Ihre Stimme hat sich vom Koloratursopran – Königin der Nacht aus „ Die Zauberflöte „ von Mozart - über den lyrischen Sopran – Violetta aus „La Traviata „ von Verdi – bis hin zum jugendlich-dramatischen Sopran – Gräfin Almaviva aus „ Le Nozze di Figaro „ von Mozart – entwickelt. Zurzeit studiert sie die schon erwähnte Agathe, sowie die Elsa aus „ Lohengrin „ von Wagner. Ihre Stimme ist technisch gut geschult und von einer angenehmen, klaren Tongebung. Auf Grund ihrer vorteilhaften Erscheinung, ist sie durchaus auch in klassischen Operettenpartien wie die Rosalinde in „ Die Fledermaus „ von Johann Strauss vorstellbar.

Im Monat März 2011 wurde sie Preisträgerin des „ Richard-Strauss-Wettbewerb 2011 „.    

 

Theresa Grabner

Theresa Grabner - deutsche Soubrette bis lyrischer Sopran.

Jahrgang 1984 - eine noch junge Soubrette, mit einer gut geführten, tragfähigen, gut klingenden Stimme und leichter Höhe. Sie sang von der Papagena „ Die Zauberflöte „ von Mozart in der Oper Toulouse, bis zum Ännchen „ Der Freischütz „ von Weber und auch Musette in „ La Boheme „ von Giacomo Puccini. Besonders erfolgreich war sie mit Partien wie der Heloise in Offenbachs „ Ritter Blaubart „ zu den Bregenzer Festspielen und am Landestheater St. Pölten, sowie der Adele in der Johann Strauß-Operette „ Die Fledermaus „ bei dem Lehar Festival Bad Ischl, oder der Pepi in der J. Strauß-Operette „ Wiener Blut „ und der Briefchristel in „ Der Vogelhändler „ von Carl Zeller am Landestheater Salzburg, sowie Mascha im „ Der Zarewitsch „ von Franz Lehar  und Lisa in „ Gräfin  Mariza „ von Emmerich Kalman. Momentan ist sie am Theater Regensburg engagiert, wo sie, ein wenig ihrer stimmlichen Entwicklung vorauseilend, dennoch sehr erfolgreich die Susanna in „ Le Nozze di Figaro „ sang.         

 

Klara Kolonits

Klara Kolonits - lyrischer- bis dramatischer Koloratursopran.

Jahrgang 1973 - sie ist eine feste Größe an der Budapester Staatsoper. Ob als Königin der Nacht in Mozarts „ Die Zauberflöte „ oder als Lucia in der Oper „ Lucia di Lammermoor „ von Gaetano Donizetti, als Violettain Verdis „ La Traviata „ und auch Donna Anna in Mozarts „ Don Giovanni „ immer sind ihre Auftritte von hoher künstlerischer Qualität. Auch ihre Rosalinde in „ Die Fledermaus „ von J. Strauß zählt an der Budapester Staatsoper zu ihren Erfolgspartien. Klara Kolonits verfügt über eine klangintensive und ausdrucksstarke Stimme, technisch bestens geschult.


Katja Levin

Katja Levin - italienischer bis jugendlich-dramatischer Sopran.

Jahrgang 1974 - sang viele Jahre äußerst erfolgreich das lyrische- bis dramatische Koloraturfach an der Deutschen Oper am Rhein. Sie verfügt über eine große, durchschlagsfähige Stimme mit unverwechselbarem klangintensivem Timbre. Ihre Höhe ist strahlend und sicher, ohne forcieren zumüssen. Da ihre Stimme sich in letzter Zeit immer mehr zu einer dramatischen Qualität entwickelte,hat sie das Fach gewechselt. Obwohl sie in nächster Zeit an der Königlichen Oper Göteborg nochmals mit einem Zwischenfach – der Lucrezia Borgia in Donizettis gleichnamiger Oper – gastieren wird, werden ihre kommenden Aufgaben Partien wie die Leonore in Verdis „ Der Troubadour „ bis hin zur Aida in Verdis gleichnamiger Oper sein.


Birgit Mühlram

Birgit Mühlram - Tanz-Soubrette.

Jahrgang 1985 - eine noch junge Tanz-Soubrette, die wir in unsere K M aufgenommen haben, da dieses Fach recht selten geworden ist und gerade inden sogenannten silbernen Operetten wieder mehr Verwendung findet. Sie hatte beispielsweise bei den Wiener Festwochen mehrere Gastverträge – „ Wiener Blut „ von J. Strauss, „ Die Csardasfürstin „ und „ Die Zirkusprinzessin „  beide von Emmerich Kàlmàn -. Ihre grazile Erscheinung, gepaart mit ihren tänzerischen Qualitäten als ehemalige Ballett-Tänzerin und ihren zusätzlich erworbenen sängerisch-darstellerischen Fähigkeiten, bilden eine wirkungsvolle Einheit für das obige Fach.

 

Monika Rebholz

Monika Rebholz - lyrischer Sopran.

Jahrgang 1971 - ein lyrischer Sopran, mit einem wunderschönen dunklen und warmen Timbre. Sie singt von Mozarts Fiordiligi „ Cosi fan tutte „ über die Micaela aus „ Carmen „ von Bizet, sowie aus den Puccini-Opern die Mimi „ LaBoheme „  und Liu „ Turandot „ bis zu Webers Agathe aus „ Der Freischütz „. Auf Grund ihrer äußerst vorteilhaften Erscheinung und ihrem Gespür für das Genre, ist sie außerdem eine echte Operetten-Diva. Neben einer internationalen Konzerttätigkeit in Oper und Operette, sang sie an den Häusern der Staatstheater Hannover und Stuttgart und brillierte in Bad Ischl zum Lehar Festival.

 

                         - Regisseur - 

Marko T. Kathol - Operette, Musical, Oper. 

 Jahrgang 1962 - ein äußerst erfolgreicher Sänger, der invielen Tenorpartien an renommierten Häusern sang und außerdem in letzter Zeit als Regisseur von Operetten reüssierte und u. a. mit    „ Eine Nacht in Venedig „ von Johann Strauss, sowie

 „ Im weißen Rössl „ von Ralph Benatzky, große Aufmerksamkeit erzielen konnte.

 

Künstlerische und besonders sängerische Spezifikums, sowie jeweilige Partien, bitte in der -K M München- nachfragen.